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Artigo

KUNSTGESCHICHTE SPIELEND LERNEN

Kunstgeschichte spielerisch zu betreiben und trotzdem zu lernen und zur Erschließung von Bildern beizutragen – das ist der Sinn der Anwendung, zu der wir Sie hier einladen möchten.

Die Grundidee ist ganz einfach. Bilder können unter anderem dadurch zum Sprechen gebracht werden, dass wir sie mit relevanten Begriffen belegen, die die Form, den Inhalt, die Farben und vieles anderes betreffen können.

Eigentlich machen Kunsthistoriker/innen nie etwas anderes: Sie beschreiben sprachlich visuelle Artefakte.

Wenn man dies der Regie des Einzelnen überlässt, dann ist die Gefahr groß, dass die gewählten Begriffe nicht adäquat sind. Wie kann man das verhindern?

In unserem Spiel werden Sie online mit Mitspielern zusammengeschaltet, die Sie nicht kennen. Wir fordern Sie auf, Begriffe für Bilder einzugeben, die Sie für jeweils relevant halten, angenommen werden diese aber nur, wenn Ihr Partner auch diesen Begriff gewählt hat. Immer dann, wenn dies der Fall ist, bekommen Sie Punkte, die gesammelt werden.

Der Effekt ist ein doppelter: Wir profitieren von Ihrer Phantasie und Ihren Kenntnissen, indem wir die gefundenen Begriffe in einer Datenbank sammeln und sie für die spätere Suche nutzbar machen.

Sie selber profitieren dadurch, dass Sie eine Denkmälerkenntnis erlangen, die für das Studium der Kunstgeschichte von essentieller Bedeutung ist. Denn am Schluss des jeweiligen Spieles führen wir Ihnen alle Bilder mit Autor, Bildtitel und Datierung auf, die Sie markiert haben. Und zwar in der Gewissheit, dass Bilder, mit denen Sie begrifflich gearbeitet haben, erheblich besser memoriert werden, als wenn Sie sie einfach nur anschauen. Ausserdem können Sie mit Hilfe der Suchmaschine den gesamten Bilderbestand nach verschiedenen Kriterien durchsuchen.

Der zugrundeliegende Bilderbestand wird der Datenbank Artemis entnommen, die am Institut für Kunstgeschichte der LMU München in Zusammenarbeit mit der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der Universität aufgebaut wurde und die inzwischen mehr als 18.000 Bilder enthält.

Hubertus Kohle

 

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